Schmeckt nicht nur Weltverbesserern – McDonald’s kann auch vegan

Ein Holzfäller möchte gerade einen Baum fällen, als sich eine Aktivistin bemerkbar macht, die sich dort zum Schutz der Bäume niedergelassen hat. Während der Holzfäller darauf wartet, dass er endlich den Baum fällen kann, gibt es einen kleinen nonverbalen Krieg zwischen den beiden. Wegwerfprodukte gegen Nachhaltigkeit, Fleisch gegen vegan. In der Nacht schaut die junge Aktivistin aber doch etwas sehnsüchtig zum großen M in der Ferne. Am nächsten Morgen kommt ihr vermeintlicher Erzfeind mit einem Einkauf von McDonald’s zurück und hat sogar an sie gedacht und einen veganen Burger mitgebracht. Gemeinsam und in Eintracht essen die beiden ihr Frühstück.

McDonald’s Ob du’s glaubst oder nicht-Kampagne geht in eine neue Runde und bringt dabei eine kleine Revolution mit. Mit dem Video über den Holzfäller und die Aktivistin bewirbt die Fastfood-Kette ihr neuestes Mitglied der Burger-Familie. Erstmals bietet McDonald’s deutschlandweit einen veganen Burger an, den ihr auch im McMenü bestellen könnt. Mit der „Ob du’s glaubst oder nicht“-Kampagne des Fastfood-Konzerns, möchte sich dieser bewusst in gesellschaftlich relevanten Themen wie Nachhaltigkeit verbessern – nun auch mit einem veganen Burger, dem Big Vegan TS.

Man muss nicht gegeneinander sein

Vegan zu leben, kann unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kann es nicht jeder mit sich vereinbaren, dass für das eigene kurzzeitige Wohl ein Tier geschlachtet wird. Die Haltungsformen von Tieren und Antibiotika-Missbrauch sind weitere gute Gründe, auf den Fleischgenuss zu verzichten oder ihn zumindest etwas einzugrenzen. Doch leider tendieren Diskussionen über vegane Ernährung dazu, sich schnell emotional aufzuladen.

Dabei gibt es durchaus auch eine größer werdende Gruppe der Flexitarier. So nennen sich Menschen, die sich überwiegend vegetarisch ernähren, aber gelegentlich auch Fleisch – meist aus artgerechter Tierhaltung – zu sich nehmen. Und auch andere Bevölkerungsgruppen versuchen teils ihren Fleischkonsum etwas runterzuschrauben. Somit setzt das Video für den Big Vegan TS ein gutes Zeichen. Es fängt mit dem klischeehaften Streit der Extreme an und endet harmonisch mit einer Gemeinsamkeit. Man kann eben auch unterschiedliche Ansichten haben, aber trotzdem gemeinsame Punkte finden. Auch die Aussage „schmeckt nicht nur Weltverbesserern“ am Ende macht deutlich, dass man nicht zwingend Veganer sein muss, um auch mal etwas veganes zu genießen.

Damit setzt McDonald’s nahtlos an den ersten Teil ihrer Kampagne an, bei der nicht nur in den Restaurants und Verwaltungen, sondern auch in der Lieferkette starke Verringerungen der CO2-Emissionen versprochen werden. Für Fleischpuristen wird sich am Ende wenig ändern, da der Big Vegan TS das Angebot nur ergänzt und nichts ersetzt. McDonald’s selbst schreibt: „Wir wollen unseren Gästen die Möglichkeit bieten, zur fleischlosen Alternative zu greifen ohne dabei auf den typischen McDonald’s Geschmack verzichten zu müssen. Denn der Big Vegan TS beweist: Vegane Ernährung und McDonald’s sind kein Widerspruch“.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit McDonald’s entstanden.


Images by McDonald’s

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