Den Familienalltag organisieren – diese Tipps helfen

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Erwachsenwerden kann ganz schön anstrengend sein. Ab einem gewissen Punkt muss man sich um Versicherungen, Steuern und weitere laufende Kosten kümmern. Dazu kommt dann noch die Organisation von Arbeit, Hobbys, Freunden und natürlich der Familie. Richtig anstrengend wird es für die meisten spätestens, wenn sie frischgebackene Eltern sind. Denn dann muss man sich oft ganz neu innerhalb der Familie organisieren. Neben Arbeit, Haushalt und Privatleben, muss jetzt auch noch Zeit für das Kind und seine Bedürfnisse gefunden werden. Eine schwierige Herausforderung. Wie ihr diese neue Lebenssituation meistern könnt und welche Tipps euch dabei helfen, euren Familienalltag organisiert zu bekommen, verraten wir euch hier.

Alltag mit Baby

Dass ein Neugeborenes besonders viel Aufmerksamkeit und Zuneigung braucht, dürfte jedem Elternteil klar sein. Viele Mütter und Väter nehmen sich gerade in der Zeit nach der Geburt etwas aus dem beruflichen Leben zurück, um die ersten Monate mit dem Nachwuchs zu genießen. Trotz dessen werdet ihr feststellen, dass auch ein süßes Neugeborenes einiges an Arbeit macht. Vom Waschen der Kleidung, bis zum Wechseln der Windeln und dem nächtlichen Aufstehen, werdet ihr ganz schön belastet. Wichtig ist, dass ihr als „neue Eltern“ lernt, dass nicht immer alles perfekt laufen kann. Manche Dinge, wie die Wäsche oder das Putzen, werden ab und zu auf der Strecke bleiben, wenn euer Kleines nach Aufmerksamkeit verlangt. Wer den Familienalltag organisieren möchte sollte sich also von vornerein bewusst sein, dass nicht immer alles perfekt geht und dass das auch okay so ist.

Darüber hinaus solltet ihr euch auch einmal eine Pause gönnen. Euer Kind wird oft genug am Anfang selbst noch schlafen und seine Ruhe brauchen und die habt ihr euch ebenfalls verdient. Entspannt euch also am besten dann, wenn es das Kind ebenfalls tut. Ein weiterer guter Tipp, um den Familienalltag organisieren zu können ist, eine kleinere Unordnung wie dreckiges Geschirr und Wäsche sofort wegzuräumen. Das klingt recht simpel, aber es ist einfach unglaublich effektiv. Wer in kleinen Schritten das entstehende Chaos beseitigt, der hat im Endeffekt weniger Stress, wenn die Zeit zum Aufräumen wieder einmal knapp wird.

Alltag mit Kleinkindern und älteren Kindern

Wenn euer Kind dann älter wird, kommen wieder neue Herausforderung auf euch zu. Gerade Kleinkinder sind nämlich sehr aufgeweckt und neigen leider auch dazu, schneller ein Chaos zu hinterlassen. Bringt eurem Nachwuchs deswegen von Anfang an bei, dass alle Spielzeuge, Kleidungsstücke und Ähnliches einen festen Platz haben. Zeigt ihnen wie sie aufräumen sollen und übt diese Tätigkeit auch gemeinsam mit ihnen aus. Somit erspart ihr euch im besten Fall lange Diskussionen und habt automatisch ein sauberes Zuhause.

Des Weiteren solltet ihr euch vor Augen führen, welche Aufgaben euch wirklich wichtig sind. Wie bereits gesagt, ist es manchmal einfach unmöglich, dass sowohl das Haus perfekt sauber geputzt, als auch die Wäsche fertig gemacht und der Kühlschrank voll ist. Es geht einzig und allein darum, was euch wichtig ist und wie ordentlich es sein muss bzw. wie unordentlich es sein darf, bevor ihr euch unwohl fühlt. Darüber hinaus geht Familienalltag organisieren auch besonders gut, wenn ihr euch feste Tage für das Einkaufen, Waschen, Putzen etc. angewöhnt. Sobald diese Routine sitzt, könnt ihr auch getrost einmal die dreckige Wäsche ruhen lassen, da ihr ja wisst, wann wieder Zeit zum Waschen ist.

Sind eure Kinder schon etwas älter, solltet ihr sie auch in die Hausarbeit integrieren. Hier kommt es natürlich darauf an, was euer Kind alleine schon schaffen kann und wo es eventuell noch Hilfe benötigt. Dinge wie Tisch abräumen oder Staubwischen sind zum Beispiel gute „Einsteiger“-Hausarbeiten. Letztlich seid ihr und euer Partner aber natürlich für die Organisation im Haushalt verantwortlich, weswegen es sich anbietet, dass ihr den nächsten Tag abends gemeinsam organisiert. Geht durch welche Termine anstehen und legt Dokumente, Essen, Kleidungsstücke für den nächsten Tag bereit, damit ihr entspannt ins Bett gehen und sorgenfrei in einen neuen Tag starten könnt.

Familienalltag organisieren – mithilfe von Apps

Nicht nur der Haushalt belastet viele Eltern, sondern auch die Organisation von Events, Terminen und Fristen. Bis wann muss gleich noch dieser Zettel zur Sport-Anmeldung abgegeben sein? Wann ist das Kind beim Judo? Und wann war noch gleich das Abendessen mit den Kollegen? Wenn auch ihr hunderte Termine mit der gesamten Familie einzuhalten habt, dann können entsprechende Kalender-Apps eine wahre Bereicherung sein. Eine dieser Apps ist WeekCal, die für iOS zum Download verfügbar ist. Mithilfe dieser Kalender App könnt ihr verschiedene Farben für verschiedene Event-Arten festlegen, euch an wichtige Termine erinnern lassen und auch über mehrere Geräte hinweg den Kalender synchronisieren. So funktioniert im Übrigen auch die App Family Cockpit oder DigiCal-Kalender für Android. Ähnliches gilt für den Google Kalender. Den könnt ihr sogar mit einigen Familienmitgliedern teilen und somit zentral alles verwalten, was organisiert werden muss oder gerade relevant ist.

Aber nicht nur Termine sind schwer im Auge zu behalten, sondern auch Einkaufslisten und Ähnliches. Dafür gibt es zum Beispiel die App „Wunderlist“, die ebenfalls mit den verschiedensten iOS– und Android-Geräten synchronisiert werden kann. Hier könnt ihr die unterschiedlichsten Listen für die verschiedensten Anlässe erstellen und diese auf jedem Gerät aktualisieren.

Ihr seht also, in der digitalen Welt gibt es viele Möglichkeiten, die euch dabei helfen den Familienalltag zu organisieren. Es ist noch kein Organisations-Talent vom Himmel gefallen, weswegen ihr selbst herausfinden müsst, was genau eure Ziele sind und was realistisch einhaltbar ist. Stresst ihr euch zu sehr, wirkt sich das bald auf die ganze Familie aus und das ist dann für keinen der Beteiligten schön.


Photo by Markus Spiske via Unsplash

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