Hunderassen für Familien – welcher Hund passt zu wem?

Hundewelpe

Einen Hund zu haben ist ein großer Wunsch von vielen. Doch zuvor sollte man einiges beachten, was vor allem den Vierbeinern aber auch einem selbst helfen wird. Zum einen sollte man sich die Frage stellen, ob genug Zeit für das neue Familienmitglied bleibt. Denn hat man einen Vollzeitjob, könnte es schon schwieriger werden dem Hund genug Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ebenfalls wichtig ist die Frage, welcher Hund denn zu einem passt. Es gibt viele verschiedene Hunderassen und Hund ist nicht gleich Hund. So sollte man sich, bevor es an die Frage der Rasse geht, klarmachen, ob man mit dem Hund arbeiten möchte oder es ein Familien-Kuschelhund wird.

Das Arbeiten mit einem Hund kann auch als berufstätige Person mit Kindern gewährleistet werden, daher ist nicht so sehr die Frage nach der Zeit ausschlaggebend, sondern eher, ob man überhaupt Lust dazu hat. Denn oft schließen sich Familienhunde und Arbeitshunde nicht aus. Ebenso kann man sich Fragen stellen wie: „Welche Erfahrungen habe ich mit einem Hund?“ oder „Welche Größe haben Wohnung und Garten?“

Der Retriever

Ein gutes Beispiel für das Thema Hunderassen für Familien ist der Labrador Retriever. Der Labrador ist ein gutmütiger, sanfter Hund, welcher mit der richtigen Erziehung der perfekte Familienhund werden kann. Er ist mittelgroß und kinderlieb, sowie sensibel und treu. Bei dieser Rasse könnt ihr zwischen drei Farben wählen: Gelb, Schwarz und Braun. Nimmt man einen Labradorwelpen aus der Arbeitslinie, sollte man sich bewusst sein, dass er ebenso ein Jagdhund ist. Sie müssen nicht für die Jagd ausgebildet werden, um glücklich zu sein, doch ein wenig Abwechslung wissen sie sehr zu schätzen. Daher eignet sich ein Labrador besonders für aktive Familien, denn auch wenn man nicht ins jagdliche Training mit ihm geht, braucht er ausführliche Spaziergänge bei jedem Wetter. Tatsächlich fällt die Erziehung bei Labradoren meist leichter als bei anderen Rassen, doch solltet ihr euch bewusst sein, dass ein Labrador eine Lebenserwartung von zehn bis 14 Jahren hat. Überlegt also gut, ob ihr euch an ein Tier so lange Zeit binden könnt.

Labraor Retriever
Labrador Retriever

Ebenso wie der Labrador Retriever ist der Golden Retriever ein beliebter Familienhund. Er ist nicht hektisch oder nervös und hat ein ausgeglichenes Temperament. Trotzdem ist er lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen an. Der mittelgroße Hund zeichnet sich durch seine markante Fellfarbe aus, welche von cremefarben bis hin zu golden geht und der Rasse seinen Namen verliehen hat. Doch auch der Golden Retriever hat einen angeborenen Jagdtrieb, welcher ausgebildet werden muss. Hier müsst ihr keine rein jagdliche Ausbildung machen, aber den Golden Retriever in die richtigen Bahnen lenken. Er würde sich über ein wenig Dummy- und Apportierarbeit freuen. Seine viel gepriesene Menschenfreundlichkeit macht den Golden Retriever zu einem hervorragenden Familienhund, welcher mit dem richtigen Hundeführer einen wohlerzogenen Begleiter darstellt, der sich in einem Menschenrudel mit Kindern sehr gut eingliedert.

Golden Retriever
Golden Retriever

Kleinere Begleiter

Wenn euch die Retriever zu groß sind, dann solltet ihr euch nach einem kleineren Hund umschauen. Denn es gibt auch kleine Hunderassen für Familien. Hier möchte ich euch den Beagle zeigen. Dieser ist von seinem Wesen ein sehr geselliger Hund und reagiert grundsätzlich neugierig und freundlich auf seine Umgebung. Der Beagle zeichnet sich durch sein glattes kurzes Fell aus, welches meist zweifarbig, manchmal aber auch dreifarbig sein kann. Er ist ein ziemlich schlauer Hund, weshalb es wichtig ist dem kleinen Racker klare Grenzen aufzuzeigen. Doch habt ihr euch einmal für diese Rasse entschieden, wird es zu Hause nicht mehr langweilig. Denn ein Beagle ist immer für eine Überraschung zu haben. Der Beagle ist ein kleiner Beutegeier, weshalb ihr ihm früh beibringen solltet, wer das Sagen hat. Diese Rasse ist ein wundervoller Begleiter durch dick und dünn.

Beagle
Beagle

Solltet ihr euch für ein noch etwas kleineren Hund entscheiden, ist der Malteser eine gute Wahl. Der Name kommt einem erst nicht bekannt vor, doch ich garantiere euch, dass ihr diese Rasse schon einmal gesehen habt. Denn der Malteser ist sehr beliebt. Er hat ein lebhaftes und fröhliches Wesen, begeistert sich für alles Neue und lernt sehr schnell. Der Malteser sucht die ständige Nähe seiner Menschen und ist für eine Partie Kuscheln immer zu haben. Diese Rasse hat ein üppiges Fell, welches nicht haart. Ihre charakteristische Farbe ist weiß. Da er sehr klein und leicht ist, kann er meist überall mit hingenommen werden.

Malteser
Malteser

Der Gepunktete

Ich könnte jetzt noch ewig Hunderassen für Familien aufzählen, die ihre Vor- und Nachteile haben, doch als letzten Hund möchte ich euch noch den Dalmatiner vorstellen. Das prägendste Merkmal des Dalmatiners ist wohl seine markante Fellzeichnung. Die schwarzen Punkte auf dem weißen Fell erkennt man schon vom Weiten. Der Dalmatiner ist ein temperamentvoller aber auch offener und freundlicher Hund. Vor allem ist er ein ausdauernder Läufer, weshalb er für aktive Menschen und Familien geeignet ist. Denn dieser Hund braucht viel Bewegung und Auslauf. Der Dalmatiner benötigt auf jeden Fall den Anschluss zur Familie und einiges an Aufmerksamkeit. Als Wachhund ist er sehr gut geeignet. Doch auch als einfacher Familienhund ist er glücklich, solange er nur genügend beschäftigt wird.

Dalmatiner by alora Griffiths
Dalmatiner

Wie ihr seht, wird es für jede Familie den passenden Hund geben. Doch sollte man sich ordentlich Gedanken machen und gründlich darüber nachdenken, bevor man diesen Schritt geht. Ein Hund ist eine große Verantwortung, da er ein Leben lang auf seine Menschen angewiesen ist.

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