Knete – ein Spaß für die ganze Familie

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Kneten ist für Kinder und Familien sehr spaßig. Der weiche Bastelstoff lässt sich in alle möglichen Formen drücken und verändern und bietet schier unendliche Möglichkeiten. Wir geben euch Tipps für Figuren und für euren eigene Knete.

Die Vorteile der Knete

Kneten wirkt sich auf positive Weise auf gewisse Fähigkeiten des Kindes aus. Es fördert zum Beispiel sensorische und motorische, durch das Riechen und Ertasten und durch das Modellieren, Zerteilen, Drücken und Rollen der Knete. Außerdem wird, durch die Schaffung verschiedener Objekte, die Fantasie angeregt und die Kreativität gefördert. Bevor euer Kind mit Kneten loslegt, legt lieber erst einmal eine Plastikunterlage unter. Wenn euer Kind mit eingecremten Händen ans Werk geht, bleibt keine Knete an den Händen kleben. Und die Knete bleibt schön weich und geschmeidig.

Alles was ihr benötigt: Knete, eine Unterlage – und eine gute Idee für die ersten Knet-Figuren und Kunstwerke. Wir haben hier jede Menge Knet-Ideen für kleine und etwas größere Kinder. Sehr gut eignen sich zum Beispiel Tierfiguren. Beginnt doch mit einem Teddybären, der hat sehr viele rundliche Körperteile. Rollt dabei die Knete mit euren Handflächen zu kleinen Kugeln und Säulen und klebt sie mit etwas Druck aneinander.

Ob Ostern oder Weihnachten

Mit den Zinken einer Gabel oder einer Schere könnt ihr auch Gesichter und andere Dinge in euer Werk ritzen. Helft dabei eurem Kind am besten. Auch ein Elefant ist ein relativ simples Knettier: Stoßzähne und Rüssel lassen sich ebenfalls aus kleinen Rollen herstellen, für die großen Ohren müsst ihr nur ein paar runde, flache Objekte kneten. Hier findet ihr weitere tolle Ideen.

Ihr könnt euch bei euren Knetfiguren alles erdenklich Mögliche überlegen. Aber wie wäre es denn, sich an den aktuellen Feiertagen zu orientieren? Zu Ostern könnt ihr ein paar Hasen oder Küken basteln und sie zusätzlich zu den Ostereiern verstecken. Zu Weihnachten könnt ihr einen Hacken mit in die Figur hineinstecken und sie an den Baum hängen. Hierfür könnt ihr die Knete sogar im Backofen erhärten. Wir empfehlen für so etwas aber eher Salzteig.

So macht ihr euch euren eigenen „Knetteig“

Um eigene Knete herzustellen braucht ihr gar nicht so viele Sachen: eine Schüssel, 400 Gramm Mehl, 200 Gramm Salz, 500 Milliliter Wasser und zwei Esslöffel Öl. Mir verschiedenen Lebensmittelfarben lässt sich der „Knet-Teig“ in alle beliebigen Farben einfärben.

Zu Beginn müsst ihr erst einmal Mehl und Salz in die Schüssel geben und gut verrühren. Setzt währenddessen schon heißes Wasser auf. Das kochende Wasser schüttet ihr dann unter stetigem Rühren in die Schüssel. Gebt nun die zwei Esslöffel Öl hinzu und eventuell die Lebensmittelfarbe zum Teig hinzu. Rührt nun immer kontinuierlich weiter, bis eine kohärente Masse entsteht. Knetet diesen Teig immer weiter durch. Wenn die Knete zu brüchig ist, könnt ihr noch etwas Öl nachschütten. In einem luftdichten Behälter könnt ihr die Knete für mehrere Monate lagern.

Aber warum sollte ich nicht einfach auf gekaufte Knete setzten? Einmal abgesehen von generellen Spaß an der Herstellung, ist in den meisten gekauften Knetsorten ein Stoff namens Alaunpulver enthalten. Auch in anderen Rezepten wird Alaun gerne benutzt, da sie die Geschmeidigkeit der Knetmasse erhöhen. Sollten die Kinder die Knete herunterschlucken, kann dieser Stoff für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Alaunpulver kann außerdem bei Kindern zu Hautproblemen führen.

Falls ihr keine Zeit haben solltet, um selber Knete zu backen, könnt ihr sie natürlich auch kaufen. Hier könnt ihr euch ein spaßiges Play-Doh-Set auf Amazon bestellen (Provisionslink).


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