Wichtige Termine in der Schwangerschaft

Photo by Brooke Lark on Unsplash

Vermutlich ist die Zeit kaum schneller rum, als in der Schwangerschaft. Ist der Test erst einmal positiv, scheint sich alles andere nahezu zu überschlagen. Die werdenden Eltern müssen Termine in der Schwangerschaft machen und planen, denn schon in den ersten Wochen kann man in einigen Dingen schnell zu spät dran sein. Damit ihr während eurer Schwangerschaft nicht ins Rudern geratet, haben wir hier einmal die wichtigsten Dinge aufgelistet. Wann sind welche Termine wichtig? An welche Anmeldung muss man denken? Nehmt euch einzelne Schritte nach und nach vor und genießt eure Schwangerschaft.

Die Suche nach der Hebamme

Eine Hebamme zu finden, bei der man sich wohlfühlt, ist überaus wichtig. Sie steht der Schwangeren bei allen Fragen zur Seite und begleitet sie zudem durch die Schwangerschaft. Die Hebamme macht in der Regel die Vorsorgeuntersuchungen. Die Ultraschall-Untersuchungen finden wiederum bei der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt statt.

Photo by 东旭 王 on Unsplash

Um also von Beginn an bestens beraten zu sein und Termine für die kommenden Wochen zu vereinbaren, sollte die werdende Mama so früh wie möglich nach einer Hebamme Ausschau halten. Auch das Feststellen einer Schwangerschaft und das Aushändigen des Mutterpasses kann sogar die Hebamme übernehmen. Sofern Komplikationen auftreten oder etwas nicht in Ordnung sein sollte, verweist die Hebamme dann weiter an den zuständigen Frauenarzt.

Was passiert bei der Hebamme? Die Untersuchungen sind ebenso spannend für die werdende Mama, wie die Ultraschall-Untersuchungen beim Frauenarzt. Hier darf sich die Schwangere über die wohl schönsten Töne überhaupt freuen: Die Herztöne! Diese werden nämlich neben dem Gewicht und dem Blutdruck ebenfalls von der Hebamme kontrolliert. Zusätzlich kann sie Blut- und Urinuntersuchungen durchführen oder sogar, je nach Zeitpunkt der Schwangerschaft die Lage und Größe des Babys durch geübtes Tasten erkennen. Darüber hinaus steht sie jederzeit für Antworten auf die vielen Fragen, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, zur Verfügung.

Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Der Geburtsvorbereitungskurs

Ein Geburtsvorbereitungskurs ist in der Schwangerschaft durchaus sinnvoll. Die Schwangere kann sich während dieser Zeit mit anderen werdenden Müttern austauschen und viele nützliche Dinge über die Geburt an sich lernen. Einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen macht meistens zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche Sinn.

Aber auch hier ist der Andrang üblicherweise sehr groß und eine frühe Anmeldung wird wärmstens empfohlen. Am besten man informiert sich vorab über die Kurse in der Umgebung und meldet sich spätestens bis zur 20. Schwangerschaftswoche an.

Die Kosten werden zudem von der Krankenkasse übernommen.

Die Suche nach dem Kreißsaal
Photo by Martha Dominguez de Gouveia on Unsplash

Es ist ratsam, sich schon einige Wochen vor der Geburt des Kindes über die Klinik zu informieren, in der entbunden werden soll. Viele Kliniken und Geburtshäuser bieten dafür auch Informationsabende an, um sich die Umgebung schon einmal genauer anschauen zu können. Hierbei sollten die werdenden Eltern einige Stichpunkte beachten, wie unter anderem die Entfernung zur Klinik oder vielleicht auch die Größe der Einrichtung. Während manche Frauen es lieber etwas „ruhiger“ und „familiärer“ mögen, achten andere wiederum auf andere Kriterien, wie beispielsweise eine gut angeschlossene Kinderklinik.

Es lohnt sich, schon vorab eine Anmeldung für die ausgewählte Klinik durchzugeben, damit die Aufnahme, wenn der Nachwuchs kommt, schneller vonstattengehen kann. Auch hierfür dienen die Infoabende wunderbar, um gleich genauere Fragen zur Anmeldung stellen zu können. Allerdings bieten nicht alle Kliniken eine Anmeldung an. Somit sollte sich die Schwangere schon vorher einmal informieren. Sollte eine Anmeldung möglich sein, so empfiehlt diese sich etwa ab der 30. Schwangerschaftswoche.

Die Suche nach einem Kinderarzt

Ja, auch daran muss die werdende Mama tatsächlich schon früh genug denken, denn auch bei Kinderärzten können teilweise nur begrenzt neue Patienten aufgenommen werden. Dadurch macht es Sinn sich im letzten Trimester der Schwangerschaft auf die Suche nach einem gut erreichbaren Kinderarzt zu machen und nachzufragen, ob eine Aufnahme möglich ist.

Wochenbett-Betreuung
Photo by kevin liang on Unsplash

Hinter dem Begriff „Wochenbett“ versteckt sich die Betreuung nach der Geburt des Kindes für die nächsten sechs bis acht Wochen. Nicht alles kann auf einmal wie von selbst funktionieren und daher ist es umso schöner jemanden zu haben, der regelmäßig nach Mutter und Kind sieht. So können sich alle an die neue Situation gewöhnen und sich von einer Hebamme unterstützen lassen. Mit etwas Glück wird die Schwangere von ihrer Hebamme die ganze Zeit über betreut. Allerdings entspricht das mittlerweile eher der Seltenheit und für die Nachsorge muss nach einer weiteren Hebamme gesucht werden. So hilft sie beispielsweise beim Stillen des Kindes, berät bei der Pflege des Neugeborenen und kontrolliert das Gewicht. Sie hat aber auch einen Blick auf die frischgebackene Mama und kontrolliert die Wundheilung und auch die Gebärmutter.

Die Suche nach einer Nachbetreuung sollte die werdende Mama auf jeden Fall so früh wie möglich beginnen. So können sich die Hebamme und die Schwangere schon vorher gut kennenlernen und darüber sprechen, was nach der Entbindung auf beide zukommt.

Auch hier werden die Kosten für die Nachsorge von der Krankenkasse übernommen.

Sich schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft über so einige Punkte Gedanken zu machen und nach und nach abzuarbeiten, kann durchaus etwas Stress nehmen. Am besten eignen sich hierfür Checklisten mit Stichpunkten und Zeitraum, wann diese Termine zu machen sind. So kann es am Ende nicht passieren, dass Termine vergessen, bzw. nicht eingehalten wurden. Ohnehin können Checklisten in der Schwangerschaft eine besondere Hilfe darstellen, um alles Wichtige im Überblick zu behalten.

Ein Ratgeber mit Terminen und Checklisten für die Schwangerschaft bei Amazon bestellen (Provisionslink)


Photo by Brooke Lark on Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.